Denkende Etiketten

Nach YAML und dem YAML-Builder ist mit Thinkin‘ Tags nach dreijähriger Entwicklungszeit heute ein drittes Projekt von Dirk Jesse online gegangen. Eine tolle Webseite, bei deren erstem Aufruf sich geradezu zwangsläufig ein Wow-Erlebnis einstellt. Was die Namensgebung betrifft, so bin ich mir nicht ganz sicher, ob damit „denkende Tags“ (Thinking Tags) gemeint sind oder ob man „in Tags denken“ soll (Think in Tags). Aufgrund des Apostrophs in Dirk’s Blog gehe ich ‚mal von der ersten Variante aus.

Thinkin' TagsJedermann ist eingeladen, diese Alpha-Version (die aber durchaus einen recht fertigen Eindruck macht) kostenlos zu testen. Projekte können online und ohne Anmeldung erstellt und auch gespeichert werden. Feedback wird natür­lich ausdrücklich gewünscht. Es ist zu vermuten, dass das Tool letztendlich kostenpflichtig wird, was in Anbetracht der riesigen Entwicklungsarbeit, die hier geleistet wurde, auch verständlich und richtig ist.

Es werden die CSS-Frameworks YAML (klar) sowie Blueprint unterstützt. Grundsätzlich aber soll das Prototyping-Tool Framework-unabhängig sein. Es stellt sich die Frage nach der Zielgruppe. Das Tool dürfte sicherlich für Designer sehe interessant sein. Programmierer und Kommandozeilen-Fetischisten (wie ich) sind wahrscheinlich mit einem Text-Editor schneller fertig.